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Schon mit der Nacht-S-Bahn um 2:02 bin ich in Gauting gestartet, denn mein Flieger ging bereits um 5:55. Aber so war ich bereits um 10 Uhr morgens in meiner Hotelanlage Club Pollentia bei Alcudia. Eine schöne Anlage, in der viele Sportler Urlaub machen. Auch konnte ich mir hier für die Woche ein MTB leihen.

In der Hotelanlage

Gegen 12:15 bin ich dann mit dem Rad gestartet und bin erstmal nach Alcudia gefahren, direkt am Meer entlang. Durch die mauerumsäumte Altstadt schob ich das Rad und  bewunderte die schönen Häuser. Aber es  trieb mich weiter. Auf einem kleinen Sträßchen fuhr ich ostwärts den Hang hinauf zur Straße zum Col de Baix. Dieser teils sehr schlechten Strasse fuhr ich bis etwa 400m vor ihr Ende und stellte dort das Rad ab (13:15). Ein Wanderpfad führte mich über das Col de na Benet zur Erimita San Victoria  (14:20-14:30). Nun  folgte ein Abstecher zum Penja des Migdia (355m, 15:15 - 16:00).

Blick vom Penya des Migdia nach Süden.

Fast zur Erimita wieder zurück und dann ging es hinauf  auf den Talaia d´Alcudia, dem höchsten Punkt der Halbinsel (446m, 16:45). Auf guten Pfad stieg ich von dort hinab zum Col des Baix. Dabei war besonders der Blick zum Platja des Col Baix zu erwähnen.  Bald nach dem Col war  ich wieder am Fahrrad und eine halbe Stunde später am Hotel

Tiefblick auf den Strand

Am Sonntag startete ich gegen 10:00, hatte erstmal richtig ausgeschlafen, gute 10 Stunden. Am Meer entlang radelte ich Richtung Porto Pollenca, durch den Ort hindurch und dann auf die Straße nach Formentor. Die Steigung zum Coll de la Creueta (205m, 10:40 - 11:00) nahm ich zu Anfang wohl zu zügig, war oben recht fertig, aber die Aussicht konnte ich trotz der Busladungen Touristen geniessen. Auf guter Straße folgte eine Abfahrt hinab nach Formentor. Der weitere Weg zum Cap war ruhiger, aber auch schlechter von der Straßenqualität. Am Leuchturm (11.:55- 12:45) machte ich eine Rast, ehe ich en Rückweg antrat.

Far de Formentor

Unterwegs machte ich einen Stop um auf den El Fumat (334m) zu steigen. Man geht dabei bis auf den Kamm auf dem alten Leuchtturmweg. Auch machte ich noch halt am Strand in Formentor bevor ich wieder  über den Pass zurück nach Porto de Pollencia fuhr, die Abfahrt war ein purer Genuß.

Bei der Wieder- auffahrt zum Pass, er liegt links vom überhängenden Felsen.

Am Montag der Karwoche startete ich um 8:25 mit dem  Fahrrad am Hotel, fuhr zuerst  wenige hundert am Meer entlang nach Norden und bog dann auf die MA2202 nach Pollenca ab. In der wunderschönen Altstadt von Pollenca verfuhr ich mich etwas, ehe ich auf die MA10 nach Lluc fand. Die Strasse steigt bis km 6 nur mäßig an, ehe sie dann auf 8km  zu einem 510m hohen Pass (9:55) ansteigt. Nach dem Pass folgen noch 5 km auf und ab zum Kloster Lluc (480m, 10:10 -10:25). Ich stellte mein Fahrrad auf dem oberen Parkplatz ab und wanderte nach einer kurzen Pause auf dem GR221 in Richtung Font des Prat. Zuerst ging es durch Steineichenwald, meist auf Forstwegen. Bei knapp 1000m begannisch ein gemauerter Fußweg, angeblich der alte Schneesammlerweg, frisch renoviert.

Intensiv blau blüht es am Wegesrand

Aus dem Wald heraus reicht der Blick zum Puig Major und über die Berge im Norden hinweg aufs Meer. Ein kleiner Abstecher führte mich auf den Puig Galileu (1181m, 12:20).

 Blick vom Puig Galileu auf die beiden höchsten Gipfel der Insel: Links der zweithöchste Puig Massanella und rechts der Puig Major, der leider militärisches Sperrgebiet ist.

Nach 130m Abstieg folgte der Aufstieg über den Coll des Telegraf zum Coll des Prat (1205m) vorbei an alten gemauerten Schneegruben. Kurz hinter dem Coll es Prat verließ ich den Hauptwanderweg und folgte einem Pfad an die Nordwände des Massanella heran, an diesen entlang zum Westgrat und auf diesem Steinmännern folgend hinauf aufs Gipfelplateau und zum Gipfel des Massanella (1365m, 13:30 -14:00).

Blick vom Gipfel zum Puig Major

Der Abstieg führte mich zuerst über Karstflächen hinunter zum Pla de sa Neu und von dort steil hinab in den Eichenwald. Auf gutem Pfad zum Coll de sa Linea (824m) und dann auf Fahrwegen an der Finca Comafreda vorbei zum Col de sa Batella. Von hier nach einem kurzen Stück auf einer Hauptstraße über ein ruhiges Sträßchen zum Kloster Lluc hinunter (480m, 15:55 -16:35).

Basilika des Klosters Lluc.

Nach der Besichtigung der Basilika des Klosters und einem Stop im Cafe zu Cafe con Leche und Mandelkuchen, schwang ich mich wieder aufs Fahrrad. In nur einer Stunde war ich wieder am Hotel.

Am Dienstag bin ich mit dem Bus nach Alcudia gefahren und nach einem kurzen Bummel über den Markt weiter nach Palma. Palma ist eine Großstadt mit ein paar schönen Ecken. Aber ausser der Kathedrale nichts  mich besonders bewegendes.

Haus in der Altstadt von Palma

Die Kathedrale von Palma

Am Mittwoch radelte ich gegen 8:40 vom Hotel weg, wieder nach Pollensa, durch die Altstadt hindurch und dann auf dem GR 221 aus der Stadt hinaus. Den Weg, welchen ich mirauf der Landkarte ausgeguggt hatte, war leider nicht zu benutzen, Privatgelände. So radelte ich letztlich auf dem GR weiter bis er das Tal verlässt. Dort stellte ich mein Fahrrad ab und wanderte weiter dem GR folgend an Binifaldo vorbei zum Coll des Redregaret (650m, 11:20). Auf einem markierten Pfad ging es nun steiler bergauf.Einige geröllige Stellen, sogar zwei kurze seilversicherte Passagen folgten bis ich den Grat erreichte. Leider gelangte ich hier auch in die Wolken. So war vom Gipfel des Puig Tomir (1103m, 2:30 -12:45) wenig zu sehen. Drum stieg ich auch bald wieder ab auf dem Aufstiegsweg.

Wieder aus den Wolken heraus

Eine Geröllreise liess den Abstieg zum Coll noch verkürzen. Auf der Radrückfahrt legte ich noch eine Kaffeepause (15:00 - 15:30 )in Pollensa ein.

Am Donnerstag war es windig und die Wolken hingen tief. So ging ich zu Fuß zuerst nach Alcudia. Dort bummelte ich durch die Gassen und ging zum Frisör. Da es wettermässig sich nicht verschlechterte, spazierte ich dann weiter nach Porto de Alcudia und von dort am Strand entlang südwärts.

 Der Strand in der Bucht von Alcudia

Nach einigen Kilometern msste ich den Strand verlassen, da dort ein Kanal ins Meer mündet. Dies war aber auch der Ort an dem man ins Naturschutzgebiet Albufeira kommt. Auf angelegten Wegen kann man das große Feuchtgebiet erkunden und von einigen Beobachtungshütten aus Vögel beobachten.

Lilien


Blick in die weiten von Albufeira

Wieder am Strand wanderte ich dann noch bis Can Picafort, genoss dort bei Kaffee und Kuchen den Blick aufs aufgewühlte Meer unter dunklen Wolken,ehe ich mit dem Bus zurückfuhr.

Der Freiatg begann stürmisch und gegen 10 Uhr ging eine Wolkenbruch nieder. Als es dann besser wurde startete ich zu einer Radtour. Auf meist kleinen Straßen fuhr ich durch landwirtschaftlich geprägte Landschaft über Pollenca, Inca, Llubi und Santa Margalida nach Son Serra de Marina. Nach einer Rast wollte ich als MTB Einlage den Wanderweg nach Can Picafort am Meer entlang radeln, doch es wurde aufgrund des sandigen Untergrund zu ca. 60% ein Schieben. Dennoch lohnte sich der Wegabschnitt längs der wilden unberührten Küste. Den Sand hinter mir war von Can Picafort der Rückweg längs der Küstenstraße um so schneller.

Blick auf die Halbinsel Llevant von Son Serra de Marina.

Der Ostersamstag begann sonnig und da der Wetterbericht glänzend war, startete ich gegen 8:35 in Richtung Berge. Über Pollenca radelte ich wieder hinauf nach Lluc. Schön war der Blick auf den Puig Tomir bei der Auffahrt. Hinter dem Pass Femina war es leider bewölkt und 2km vor dem Kloster begann es zu regnen und ich stellte ich an einem Rastplatz unter.

Puig Tomir

Nach derr Abzweigung zum Kloster steigt die MA-10 wieder an bis kurz vor Escorda. Hier öffnet sich auch der Blick hinunter in den Torrent de Pareis, der an diesem Tag gesperrt war. Es  folgte eine schöne Abfahrt bis zur Abzweigung nach Sa Colastra.

Blick zum Torrent de Pareis

An den beiden Stauseen vorbei führte nun die Auffahrt zum Tunnel de Torella. Hinter dem Tunnel regnete es wieder und ich wartete unter einem Felsen. Doch dann bin ich im leichten Regen doch in die Abfahrt gestartet. Eine 15km lange  Abfahrt nach Soller folgte, nur von einem Fotostop mit Blick zum Port de Soller unterbrochen. In der Altstadt von Soller machte ich eine Pause.

Blick auf Port de Soller

Strassenbahn in Soller

Von Soller zum Coll de Soller steigt die ie strauStrasse auf 9km nochmals bis auf knapp 500m an. Sie schraubt sich in vielen Kehren hinauf und auf der anderen Seite wieder herunter.Über Bunyola radelte ich nach Alaro. In der Altstadt machte ich in einem Cafe Pause und entging so einem weiteren heftigen Schauer. Danach radelte ich über Lloseta, Selva, Campanet und von dort auf dem radweg von gestern zurück. Gegen 17:30 erreichte ich das Hotel nach ca. 130km.

Bei Alaro

Der Ostersonntag war windig und stark bewölkt. Nachdem  ich das Fahrrad geputzt und abgegeben hatte, spazierte ich nach Alcudia. Es war wieder Markttag und viel los in dem Städtchen. Ich besorgte mir Käse, Brot und Tomaten auf dem Markt und machte eineBbrotzeit an der Stadtmauer. Später besichtigte ich noch die frühgotische Kirche  und spazierte an der Bucht nach Bel air und zurück.






Teneriffa 27.3. - 10.4.2010

Meine Reise führte mich nicht direkt nach Teneriffa, sondern ich flog über Madrid nach Gran Canaria und quatierte mich für zwei Nächte in einem Hotel in Las Palmas ein. Am Abend blieb noch Zeit für einen Spaziergang entlang des Stadtstrandes. Die Stadt Las Palmas gefiel mir ansonsten jedoch weniger hier im Norden.

Am Morgen des Palmsonntags fuhr ich mit dem Stadtbus in den Stadtteil Telmo, spazierte durch die Fußgängerzone mit vielen Jugendstilbauten hinüber in die Altstadt. Dem Museum im "Kolumbushaus" widmete ich ich eine Weile, wobei das Gebäude selber mich mehr faszinierte als die Ausstellungsstücke. Danach besichtigte ich noch die Kathedrale und weitere schöne Gassen. Den Nachmittag verbrachte ich zum Baden im Süden der Insel.

Vormittags bummelte ich noch ein wenig an der Strandpromenade, ehe ich um 12 Uhr mit dem Bus der Fährgesellschaft zur Fähre nach Agete fuhr. Die Fährfahrt nach Santa Cruz dauerte nur eine gute Stunde mit der Schnellfähre und man landet fast im Stadtzenrum an. So war ich schon gegen halb drei im Hotel eingescheckt und ich hatte gut Zeit die schöne Stadt zu erkunden.

Am Dienstagmorgen besorgte ich mir im Büro des Teidenationalparks die Genehmigung für die Gipfelbesteigung des Teide am Mittwoch der folgenden Woche und danach ging ich zum Busbahnhof und nahm den Schnellbus nach Puerto de la Cruz, wo ich für 10 Tage in einem Hotel gebucht war.
Das Hotel lag direkt am Busbahnhof, doch war mein Zimmer noch nicht bezugsfähig. So machte ich erstmal einen Ortsrundgang. Den Nachmittag genoss ich auf der Dachterasse meines Zimmers.

Am Mittwoch nahm ich um 9 Uhr den Bus nach Buenavista del Norte (an 10:15). Zuerst folgte ich knappe drei Kilometer der Straße in Richtung Punta de Teno, zuerst durch den Ort und dann zwischen Bananenplantagen hindurch. Dort wo die Strassensperrung beginnt zweigt der offiziell auch gesperrte Wanderweg nach Teno Alto ab. Der sogenannte Riscosteig führt erst als Pfad ein schmales Bachbett entlang bis er die Felswand erreicht. Von dort ist es ein kunstvoll anglegte alter Steig, teils gemauert, teils in den Fels gehauen, welcher durch die steile Felswand hinaufführt.
Nach einer Stunde etwa auf dem Steig erreicht man den Kamm des Tenogebirges und blickt über grüne Wiesen, die steil zur Südküste abfallen. Auf dem breiten teils grasigen teils mit Baumheide bewachsenen Grat erreicht ich dann Teno Alto. Ich verzichtigte auf eine Einkehr. Kurz hinter dem Ort war der Teide zu sehen, dessen Anblick den weiteren Weg auf dem Grat immer wieder beherrschte.
Aber auch die Ausblicke zur Nord und Südküste waren immer wieder sehr schön. Bis vor den Grande Gala folgte ich dem Grat, der bis über 1200m ansteigt. Den Grande Gala bin ich südlich umgangen und dann nach Erjos(1000m,16:30) abgestiegen. von dort fuhr ich über Icod mit dem Bus zurück.


Am Donnerstag fuhr ich mit dem Bus um 9:15 hinauf zum Parador del Teide (2130m, 11:00).Gleich an deer Wendeschleife beginnt der Wanderweg, welcher südwärts direkt auf den Guajara zuläuft. In der Nähe eines kleinen Hauses überquert man noch einen Fahrweg und steigt dann auf einem schmalen Pfad hinauf zu einem 2400m Pass westlich des Gipfels. Nun folgte ich dem Pfad, der direkt auf die Felswände zuführte.Direkt an den Felswänden entlang erreicht man ein ca. 6m breites Band auf dem man durch die Nordwand hinaufsteigt, ehe man kurz vor dem Gipfel nach Süden schwenkt. Vom Gipfel (2718m, 12:40 - 13:40) hatte man einen schönen Blick über die Canadas, in den Süden der Insel, nach Gran Canaria und vorallem auf den Teide. Für den Abstieg wählte ich den Ostabstieg und erreichte gegen 15 Uhr wieder den Parador.


Den Karfreitag verbrachte ich mit Arztbesuch und Ausruhen in Puerto..

Am Ostersamstag fuhr ich um 9:00 mit dem Bus nach Santa Cruz. Hier ging ich in die Markthalle und zum Frisör ehe ich um 10:40 weiter nach Igueste de San Andres (50m, 11:20) weiter fuhr. Auf einer kleinen Straße im Baranco wanderte ich eine halbe Stunde zwischen vielen Gärten mit Zitrusfrüchten und Bananen aufwärts. Dann zweigte der Wanderweg ab durch die Macchia hinauf nach Las Cassilas (600m), einem teils verlassenen Weilers ohne Strassenanschluß auf dem Grat. Nun ging es durch Baumheide und Loorbeerwälder im leichten auf und ab nach La Cumbrilla. Oberhalb von Chamorga führte der wanderweg dann am Hang entlang in ein Tal hinein. An einem Bachlauf entlang steigt man dann wieder hinauf und erreicht bald den nächsten Grat und einen herrlichen Blick auf die Nordküste. Einige Minuten und Höhenmeter später ist der Ausblick von einem Mirador noch besser. Auf dem weiteren Weg dem Grat entlang vorbei am Anamorafelsen zum Chinobre (922m, 14:00) wanderte ich durch einen Nebelwald. Kurz hinter dem Gipfel erreicht man die Chamorgastrasse, der ich knappe gute 2km westwärts folgte, ehe ein alter Hirtensteig wieder nach Igueste hinunter führte. Da ich den Bus (17:30) um 10 Minuten verpasste, wanderte ich noch auf der Strasse bis San Andres.

Am Ostersonntag war es sehr wolkenverhangen und es regnete sogar hier und da leicht. Ich startete in Puerto (0m, 10:00) und wanderte einfach aufwärts. Über La Vera erreichte ich auf ruhigen Strassen Cruz Santa und von dort vorbei an Obstplantagen, Weinfeldern und Kartoffelfeldern über Brezal (12:00) den Weiler Tres Pinos (1000m, 12:30). Kurz hinter dem Weiler endete endlich der Asphalt und ich erreichte den Pinienwald. Zuerst stieg ich auf einer Forstpiste aufwärts, später auf einem alten Maultierpfad. Die Spuren von Mountainbikern leitete mich stetig aufwärts. Auf knapp 1900m querte ich zum ersten Mal die Straße zur Canadas. Langsam lichteten sich die Wolken und 50m vor Portillio (1980m, 15:00) erreichte ich die Sonne. Mit Blick auf den Teide genoß ich den kleinen botanischen Garten und machte danach noch einen Rundgang durch das Nationalparkhaus, ehe ich mit dem Bus wieder herunter fuhr.

Am Ostermontag machte ich erst Besorgungen für die Teidebesteigung am nächsten Tag und wanderte dann durch Puerto hinauf in den Ortsteil Botanico. Nach einer Mittagseinkehr besichtigte ich dann den botanischen Garten. Eine Vielzahl von Pflanzen aus allen tropischen Ländern lässt sich hier bewundern.


Am späteren Nachmittag machte ich dann einen Spaziergang an der Küste entlang zum Strand von Bollulo. Am schwarzen Sandstrand gibt es eine nette kleine Strandbar.

Wilde Küste

Um 9:15 fuhr ich mit dem Bus wieder nach Portillio (1980m, 10:30) hinauf, um den zwei Tage zuvor begonnenen Teideaufstieg fortzusetzen. Bei bestem Wetter wanderte ich auf dem Weg Nr. 6 zuerst im leichten Auf und Ab auf den Teide zu und dann langsam  aber stetig steigend durch diese steinige Halbwüste auf die Montana Blanca (2748m,13:00).

Auch das berühmte Teideveilchen blühte hier.

In vielen Kehren steigt vom Ende der Piste an der Montana Blanca der Steig nun der Steig auf. Nach und nach lässt die Vegetation nach. Gegen 15:00 erreichte ich das refugio Alta Vista (3260m). Nachdem ich um 17:00 eingescheckt hatte machte ich noch einen Ausflug zur Schneehöhle.

Blick nach OstenSchon um 5:00 war die Nacht zu Ende, denn alle im Lager wollten aufbrechen. Ich ließ es ruhig angehen und startete als einer der letzten erst gegen 6:00. Im Licht des Halbmondes konnte man den Weg gut sehen und in der frischen Luft konnte ich gut steigen, auch wenn ich durchaus die Höhe merkte. Nach etwa einer Stunde passierte ich die Bergstation der Seilbahn und eine halbe Stunde später war ich auf dem Gipfel. Noch war es fast Nacht.

Sonnenaufgang mit GC

Und dann ging die Sonne auf, welch ein Schauspiel. Und bald sah man nach Westen den Schatten des Gipfels, der bis nach Gomera reichte. Auch La Palma , Hiero und Gran Canaria waren zu sehen. Und der Himmel zeigte ein tolles Farbspiel.

Gegen 8:10 verließ ich den Gipfel, passierte bald die Bergstation der Gondel, ehe diese den Betrieb aufnahm. In Richtung Westen stieg ich ab. Nachdem Mirador wurde der Steig gerölliger, aber doch gut gehbar. Dennoch war es schön das Gelände vor dem Pico Viejo zu erreichen. Auf den Gipfel verzichtete ich und stieg auf dem Weg 23 zum Parador ab. Auf dem letzten Wegstück kam ich am "Finger Gottes" vorbei. Mein Wasser reichte gerade bis nach unten und so war ich froh die Gaststätte zu erreichen (2130m, 12:00). Auch wenn ich vier Stunden auf den Bus warten musste.

Finger Gottes

Am letzten Wandertag nahm ich den 9-Uhr Bus nach Buenavista und dort den Anschluß nach Masca (612m, 10:15). Zuerst besorgte ich mir eine Fahrkarte für das Taxiboot um 13:30 und dann begann ich den Abstieg in die MAscaschlucht. Überholte gleich zu Beginn zwei größere Gruppen und konnte dann in aller ruhe den Abstieg genießen. Immmer enger wird die schlucht und fast senkrecht steigen die Felswänder hunderte von Metern an beiden Seiten in die Höhe.

Nach zwei Stunden abwechslungsreicher Wanderung erreichte ich die Küste. Sonnend machte ich die Mittagsrast bis das Taxiboot mich aufnahm und nach Los Gigantes brachte. Von dort fuhr ich per Bus wieder zurück.

Die Bootsfahrt entlang der wilden Küste war beeindruckend.

GuancheAm Freitag fuhr ich mit dem 9Uhr-bus nach Santa Cruz, deponierte meine Gepäck im Hafen und schlenderte dann durch die Stadt.Um 13 Uhr legte die Fähre nach Gran Canaria ab. Gut zwei Stundne später war ich wieder in Las Palmas. Per Bus fuhr ich nach Playa de Ingles, wo ich die letzte Nacht im Hotel gebucht war. Am Samstag fuhr ich per Taxi um 11 Uhr zum Flughafen.