Willkommmen auf meiner Homepage! Hier berichte ich über meine Reisen und Bergtouren. Auf dieser Startseite findet Ihr Berichte über die kürzeren Touren des aktuellen und des Vorjahres. Über längere Reisen und ältere Touren findet ihr Berichte auf den Unterseiten. Auf der Seite "Geplante Touren" beschreibe ich die Touren, welche ich für die Sektion Gay Outdoor Club des DAV anbiete. Allen Besuchern die Seite wünsche ich viel Spaß betrachten der Seiten.
Volker
An der Rojacher Hütte Dezember 2007
Am 9.Januar machte ich die erste Bergtour des Jahres. Peter holte mich mit seinem Auto ab und wir fuhren zum Parkplatz Unternogg bei Altenau (840m, 9:00). Auf dem Fahrweg vorbei an der Saulochhütte zur Lahnbachhütte lag eine Autospur, so dass wir erst dort die Schneeschuhe anlagen. Während die Sonne sich immer wieder durch den Hochnebel zeigte stiegen wir durch den Wald hinauf. Doch verhüllte sich der Gipfel der Niederen Blaik (1589m, 11:00) in einer Wolke als wir oben waren. So verschoben wir die Gipfelrast an den ehemaligen Standpunkt der Anwurfhütte.Auf dem Anstiegsweg liefen wir wieder hinunter und kehrten im Jagdhaus Unternogg ein.
Nach der Mittagsrast fuhren wir ein paar Kilometer mit dem Auto bis Hargenwies und machten von dort einen etwa einstündigen Spaziergang zu den Schleierfällen im Ammertal und zurück. Hier erwiesen sich die Grödel als sehr hifreich.
Am 23. Januar fuhr ich mit dem ersten Zug nach Oberau. Beim Umsteigen in den Bus nach Ettal lernte ich Bettina kennen, welche auch auf die Notkar wollte. So starteten wir zu zweit am Ortsrand von Ettal (870m, 8:10). Am Parkplatz am Ettaler Sattel standen schon vier Autos und wir konnten einer guten Spur folgen. Zügig stiegen wir dem Sonnenschein entgegen und überholten dabei erst eine Sechsergruppe und dann ein Paar. Bei einer kurzen Rast auf dem Ochsensitz (1515m, 9:20- 9:30) überholte uns ein einzelner Berggeher. Kurz vor der Ziegelspitze (1719m) überholten wir ein weiteres Paar und auf ihrem Gipfel den einzelnen Berggeher. Nun musste ich spuren und legte dafür die Schneeschuhe an. Noch vor dem Gipfel der Notkarspitze (1889m, 11:20 - 12:00) schloß sich der einzelne Berggeher, Heiko, uns an.
Nach der Gipfelrast stiegen wir über den Südgrat hinab zum Haasenjoch (1600m). Der weitere Weg dem Grat folgend hinauf zum Brünstkopf (1814m, 13:30 -13:45) erwies sich aufgrund des vielen lockeren Neuschnees hier als sehr anstrengend. Dafür genossen wir den Abstieg auf dem sonnigen Grat ostwärts über das Brünstlkreuz. Am Gießenbacher Weg bog Heiko nach links, um wieder zu seinem Auto am Ettaler Sattel zu gelangen. ettina und ich folgten dem Weg nach rechts und wanderten über die Reschbergwiesen nach Farchant (672m, 16:00). Nach Kaffee und Kuchen fuhren wir per Bus (16:55) wieder nach Oberau und von dort per Bahn heim.
Die GOC-Tour am 30.Januar begann mit geplatzten Anschlüssen bei der
Bahnanfahrt, einer Zwangspause am Bahnhof Murnau und entsprechender
Umplanung. Glücklich gegen 11:30 starteten wir zu siebt am Bahnhof
Oberammergau bei kräftigem Schneefall. Am Waldrand legten wir die
Schneeschuhe an und legten eine Spur auf dem Wanderweg zum Aufacker
hinauf. Auf dem südlichen Grat angelangt machten wir eine Mittagsrast,
ehe wir bei sich immer mehr durchsetzenden Sonnenschein gegen 14:30 auf
dem Gipfel des Großen Aufackers (1542m) ankamen. Wir folgten dann dem
Gratweg nordwärts und stiegen, da die Zeit doch schon fortgeschritten
war zum Bahnhof Unterammergau ab (17:25).
Am 13.2. fuhren wir mit dem 2. Zug nach Klais und von dort per Taxi weiter nach Krün. Der Taxifahrer fuhr uns sogar zum Waldrand beim Fintsbach. So starteten wir dort (900m, 9:40) bei schönstem Sonnenschein und kalter Luft. Zuerst führte uns der geräumte Fahrweg hinunter und über den Fintsbach. Gleich nach der ersten kleinen Steigung war der Weg dann nicht mehr geräumt und wir folgten einer guten Schneeschuhspur vom Vortag, bald auch mit Schneeschuhen. Nach einer Stunde am Soiernkreuz bogen wir auf den Weg am Alten Graben entlang ab, hier lag nur noch eine ältere Schneeschuhspur. Aber auch diese erleichterte das Gehen sehr. Dies bemerkte ich besonders als die Spur oberhalb des Fahrweges plötzlich in die falsche Richtung (Wallgauer Alm) abbog und ich zur Krüner Alm (1620m, 12:40 -13:15) durch Tiefschnee spuren musste. Leider lag das Almgebiet während unserer Rast unter Nebel. Auch die letzten 200 Höhenmeter zum Klaffen (1829m, 14:00 -14:15) hinauf waren anstrengende Spurarbeit, wurden aber mit Sonne uns Aussicht belohnt. Der Nebel gab immer wieder die Sicht auf andere Berge frei. Beim Abstieg folgten wir unserer Aufstiegsspur und erreichten Krün kurz vor 17 Uhr, von wo wir per Bus nach Kochel zum Bahnhof fuhren.
Blick vom Klaffen nach Süden zu den Dreitorspitzen
Am 18.04. nahm ich an Alberts GOC-Tour teil. Mit der BOB fuhren wir
nach Lenggries (680m, 10:20). Vom Bahnhof wanderten wir durch den Ort
zum Kalvarienberg und von dort am Schloßweiher vorbei hinauf zum
Geierstein (1497m, 12:30 - 13:10). Überall blühten Leberblümchen und
andere Frühblüher. Vom Gipfelkreuz folgten wir dem Gratweg südwärts und
stiegen über ein Schneefeld ab. Beim weiteren Abstieg nach Lenggries
(15:00) regnete es zeitweise leicht.
Am 24.April bin ich mit dem Zug nach Untergrainau (750m, 8:15) gefahren. Vorbei am Herrgottschrofen wanderte ich zum Kramerplateauweg und auf diesem zu Beginn des Kreuzweges (8:40) zur Steppbergalm. Diesem Weg folgte ich aber nur ein kurzes Stück und zweigte dann auf den unmarkierten Dürrlainepfad ab. Auf den Wiesen des Predigtstuhles (1680m, 10:00 - 10:10) machte ich eine kleine Pause. In der kleinen Mulde unterhalb des von der Steppbergalm kommenden Aufstiegs hatte ich die einzige Schneeberührung des Aufstiegs. Da es sehr dunstig war fiel die Fernsicht von der Kramerspitze (1985m, 10:40 - 11:20) fast aus, aber Das wetterstein ist ja auch ein herrlicher Anblick. Der Abstieg in Richtung Grasberg war erwartungsgemäß noch schneereich. Der Schnee war tief und feucht. St. Martin ließ ich rechts liegen und bog später vom Fahrweg auf den Kellerleitenweg ab nach Garmisch (13:40).
Erst am 27. Juni bin ich wieder ins Gebirge gekommen. Mit dem zweiten Zug bin ich nach Griesen (830m,9:25) gefahren. Das Ziel war mal wieder die Schellschlichtrunde. Über den östlichen Weg bin ich zum Gipfel (2049m, 12:30 - 13:10) aufgestiegen und über den westlichen mit Rast auf der Schellalm (1500m, 14:00 -14-40) abgestiegen.
Am 10. Juli sind wir zu fünft gegen 17 Uhr in Mittenwald (910m) aufgebrochen und am Lautersee vorbei zum Ferchensattel aufgestiegen. Hier trafen mit Christoph den sechsten Mitwanderer. In der abendlichen Wärme stiegen wir unter den Wänden obergalb des Ferchensees hinauf und hinauf ins Kar zwischen den Wettersteinspitzen, wo wir am unteren Ende nochmal Wasser fassen konnten. Kurz nach 20 Uhr erreichten wir den Gamsanger (1980m), wo wir uns einen Biwakplatz suchten. Wir genossen den Sonnenuntergang, den Sternenhimmel und das Wetterleuchten hinter der Zugspitze. Um 4:20 ging der Wecker und eine viertel Stunde später starteten wir im Licht der Dämmerung zum Gipfel der Oberen Wettersteinspitze (2298m, 5:20 -6:00), welche wir fünf Minuten vor dem fantastischen Sonnenuntergang erreichten. Dann ging es hinab zum Biwakplatz und nach dem Packen hinunter zum Ferchensee (8:15 - 11:30). Herrlich war es hier zu schwimmen und auszuruhen. Anfänglich war es ja auch noch herrlich ruhig. Zum Mittagessen stiegen wir wieder nach Mittenwald ab.
Für die erste Tour des Jahres fuhr ich am 3.1. mit David mit dem Auto nach Berwang. Leider sind wir in einen Stau gekommen und konnten erst gegen 10:45 in Berwang (1360m) starten. Die Sonne schien von einem tiefblauen Himmel und es war fast windstill, so dass die tiefe Temperatur (-9°C) gar nicht schlimm war. Nach dem Queren des Skigebiets folgten wir auf Schneeschuhen alten Spuren zum Wald hinauf und dann in vielen Serpentinen aufwärts. Am Kampeleplatz (1700m) machten wir eine kurze Rast. Auf dem Grat oberhalb des Waldes, war der Schnee teil fort geweht, teils verharrscht oder sogar eisig. Doch wir kamen mit den Schneeschuhen gut und sicher voran, auch wenn es anstrengend war. Umsomehr genossen wir die super Aussicht auf dem Gipfel des Tanellers (2340m, 13:45 - 14:10). Der Abstieg auf gleichem Weg ging deutlich zügiger, so dass wir gegen 15:35 auf einer Bank am Ortsrand von Berwang die letzten Sonnenstrahlen im Tal geniesen konnten.
Am 10.1. fuhr ich mit David mit dem Zug nach Langkampfen
(480m;9:15) im tiroler Inntal. Vom Haltepunkt führte uns ein Sträßchen nach
Unterlangkampfen. Hier begann der Aufstieg, zuerst auf einem Forstweg, dann auf
einem schmalen Pfad, den steilen Talhang hinauf. Der Weg war bis zur
Höhlensteinalm (1240m, 11:00) meist ausgeapert, doch teils auch vereist. Nun
folgten wir einer festen guten Spur zum Nordostgrat des Köglhörndl. Auf dem Grat jeoch brachen wir immer häufdiger in der
Spur ein, so dass wir die Schneeschuhe anlegten. So kammen wir auch die letzten
steileren Aufschwünge zum aussichtsreichen Gipfel (1645m, 12:05 - 12:25) gut hinauf. Auf
dem Aufstiegsweg ging es nach der Gipfelrast wieder hinunter zur
Höhlensteinalm. Hier wählten wir nun den Weg über Jochalm und Kaleralm zum Pendling (1563m, 14:50). Nach einer
Rast im Pendlinghaus (14:55 – 15:25) stiegen wir, nun mit Grödeln unter den
Schuhen über Kaltwasser und Dreibrunnenjoch nach Kufstein ab. Im letzten
Tageslicht erreichten wir das Tal und als wir die Hauptstrasse erreichten, kam
gerade ein Linienbus, welcher uns bequem zum Bahnhof Kufstein brachte.
Am 17.1. traf ich mich mIt Andreas , Florian, Oliver 1 , Oliver 2 und Ryan samt Hund im ersten Zug nach Mittenwald. Von Mittenwald nahmen wir den Bus zur Seinsbrücke (880m, 8:45). Zu Fuß ging es nun zuerst dem Fahrweg zur Fereinsalm folgend den Berg hinan. Dort wo der Weg beginnt leicht an Höhe zu verlieren, zweigten wir auf den Pfad zum Lausberg ab. In vielen Kehren führte uns der ausgeaperte Steig zügig hinan. Ab ca. 1400m war der Weg schneebedeckt und bald wurden die Schneeschuhe sinnvoll. Leider hatten nur drei von uns welche dabei. So zog sich die Gruppe schnell auseinander. Die Sicht wurde immer umfassender. Auf dem Gipfel des Lausberg (1855m, 12:00 - 12:35) machten wir eine Rast. Der Weg zum Signalkopf (1895m) mit seinem Gipfelkreuz war schnell geschafft, doch auf dem weiteren dem Grat entlang stellte sich bald eine schwierige Stelle, der wir südlich im Hang durch die Latschen ausweichen mussten.Danach war der Grat bis zum Gipfel des Seinskopf (1961m, 14:10-14:30), Den Abstieg machten wir auf dem Aufstiegsweg bis zum Fahrweg hinunter, bogen jedoch später auf den Fußweg über die Aschaualm nach Mittenwald ab. Von der Alm an wanderten wir in der Abenddämmerung und erreichten Mittenwald um 18:00.
Am 31.1. fuhren David, Clemens und ich per Auto nach
Einsiedl (800m,9:45) am Walchensee. Zuerst wanderten wir auf dem Fahrweg in
Richtung Eschenlainetal, um vom Sattel den nach Süden abzweigenden Weg zu
nehmen. Auf dem festgepressten Schnee mit leichter Pulverschneeauflage ließ es
sich gut laufen. Auch auf dem auf ca. 1100m abzweigenden Wanderweg. Erst in der
steilen Schneise hinauf zur Simetsbergdiensthütte (1600m, 12:00-12:15)
schnallten wir die Schneeschuhe unter. An der Hüttte gelangten wir aus dem Nebel
in die Sonne und kurz darauf eröffnete sich das herrliche Panorama auf
Karwendel und Wetterstein. Bald war auch der Gipfel des Simetsberg (1840m,
12:55-13:35) erreicht. Beim Abstieg genossen wir die Pulverschneeauflage bis in
den Wald. Gegen 15:10 erreichten wir wieder den Parkplatz.
Das Wochenende 14./15.2. verbrachte ich mit einer GOC-Gruppe zum Langlaufen in Mittenwald. Wir trafen uns am Samstag um 10 Uhr in der Pension in Mittenwald. Während wir auf der Mittenwalder Loipe unsere Runden drehten, schimmerte manchmal die Sonne durch die Wolken und schneite es teils stark. Am Sonntag hingen nur noch vereinzelte Wolken an den Bergen. Wir fuhren mit dem Bus nach Leutasch zum Gh Mühle und stiegen dort in die Loipe ein. Über Unterleutasch, Gasse und das Alpenbad liefen wir nach Obern. Auf der Katzenlochloipe stiegen wir zur Muggenmoosalmauf, wo wir eine Mittagspause einlegten. Nach der Pause folgte ein weiterer steilerer Anstieg zum Wildmoosgebiet. Von der Wildmoosalm ging es in rasanter Abfahrt hinunter nach Seefeld zum Bärenlift. Nach einem Kaffee auf der Sonnenterasse folgten wir der Trendelsägenloipe talwärts und erreichten über Gießenbach und Scharnitz wieder Mittenwald.
Vom 22.2 bis zum 1.3. bin ich für eine Woche nach Playa de Ingeles auf Gran Canaria gereist. Am Anreisetag führte mich nur noch ein kleiner Spaziergang zum Sonnenuntergang an die Dünen.
Am Montag suchte ich erst einmal das Tourist- informationsbüro auf, um mir den Busfahrplan für die Insel zu besorgen und einen Ortsplan. Bei der Firma Free Motion informierte ich mich über den Fahrradverleih und buchte letztlich eine MTB-Tour für Mittwoch. Dann wanderte ich zur Strandpromenade und auf ihr zum Riu-Hotel. Auf dem blau markierten Pfad ginges weiter durch die Dünen nach Maspalomas, an der Brackwasserlagune vorbei bis zum Leuchtturm. Am Wassersaum entlang lief ich dann zur Südspitze der Insel. Nach eine längeren Pause zum Sonnenbaden ging es direkt durch die Dünen zurück.
Am Dienstag fuhr ich mit dem Bus der Linie 18 von S. Fernando (8:07) zum Cruz Grande (1250m, 9:15). Auf einem alten Camino Real stieg ich zum Degollada de los Hornos auf und bog dort auf einen Pfad zum Degollada de los Gatos (1790m). Dort begann der Aufstieg zum Campanario (1926m, 11:10 - 11:30). Nach einem Abstieg von gut 100Hm ging es wieder hinauf zur Aussichtsplattform am Pico Nieves; der Gipfel des höchsten Inselbergs ist leider militärisches Sperrgebiet. Vorbei an zwei Schneebrunen wanderte ich zur Sieta de Fuentes und von dort auf dem Wanderweg GC40 hinunter in den grünen Norden der Insel, nach San Mateo (836m, 14:40). In einem Cafe machte ich Rast ehe ich über Las Palmas wieder zurück nach Playa de Ingeles.
Am Mittwoch wurden wir, d.h. die Gruppe der geführten MTB-Tour, mit dem Bus hinauf nach El Sequero (1040m) gefahren. Von der Kreuzung radelten wir erst auf der GC-654 im Auf und Ab um die Caldera del Tunte bis kurz vor Santa Lucia. Wir querten den Barranco de Tirajana folgten der Strasse in Richtung San Bartolomä für ca 2km den Hang hinauf, ehe wir auf eine Piste abbogen, die uns am Westhang der Tirajanaschlucht aus dem Gebirge hinaus nach Doctoral führte. Unterwegs machten wir eine Pause in einer Oase. Von Doctoral gings auf Pisten durch Plantagen und parallel zur Autobahn nacht San Augustin und Playa del Ingels.
Nach einem Strandtag am Donnerstag, machte ich am Freitag mit Wolfgang einen Ausflug mit dem Bus nach Porto de Morgan, einem hübschen Küstenort im Südwesten der Insel. Leider war an diesem Tag Touristenmarkt und es daher sehr voll.
Am Samstag führ ich wieder mit dem Morgenbus der Linie 18 in die Berge, diesmal bis Ayacata (1303m, 9:30). Über einen guten Steig stieg ich zweimal die Strasse querend zum La Goleta. Auf dem breiten Touristenwegen wanderte ich zuerst mit herrlichen Ausblicken um den Roque Nubio herum und dann auf das Gipfelplateau. Der Felsen bleibt den Kletterern vorbehalten. Zurück in La Goleta folgte ich der Strass westwärts etwa 2km , um dann auf dem Camino de Santiago über das Degollada de los Hornos und Cruz Grande nach San Bartolömä (840m, 14:20) zu wandern. Mit dem Bus ging es wieder zurück an die Küste.
Angeschlagene Gersundheit, schlechtes Wetter und gefährliche Lawinenlage führte dazu, dass ich im März nur am 28. eine Bergtour unternahm. Noch immer war die Lawinenlage kritisch, drum entschieden wir uns für die Hohe Blaik als Ziel. Um viertel nach neun traf ich mich mit David in Altenau, mit seinem Wagen fuhren wir zum Parkplatz bei Unternogg (840m, 10:30). Bis zur Saulochhütte (1110m) war der Fahrweg geräumt, bis zur Lähnbachhütte folgten wir dann auf Schneeschuhen einer alten Fußspur. Dann folgten wir der Markierung, die wir jedoch bald verloren. So folgte eine steiler wegloser Anstieg bis wir wieder Markierung und Spur erreichten. Im schweren Schnee versanken wir bei fast jedem Schritt ca 20cm. So waren vorallem die flachen Wegstücke auf dem Grat anstrengend. Nach einem letzten steilen Aufschwung erreichten wir das Gipfelkreuz auf der Niederen Blaik (1589m, 12:05- 12:35). Noch war es sonnig und die Sicht gut, hinunter auf die Wieskirche , nach Westen zu den Tannheimern, nach Süden auf Klammspitzenkamm und Zugspitze und nach Westen bis zum Guffert. WEährend David auf der Niederen Blaik blieb, machte ich den kurzen Abstecher auf den höheren, aber weniger aussichtsreichen Gipfel der Hohen Blaik (1639m, 12:45). Der Abstieg auf dem Aufstiegsweg war wesentlich bequemer aufgrund der Aufstiegsspur. 14:30 waren wir wieder am Parkplatz.
Aufgrund des Skiunfalls in Norwegen musste ich pausieren mit sämtlichen Sport. Am 1. Mai bin ich dann mit Tore, meinem Besuch aus Oslo, von Gauting durchs Würmtal nach Leutstetten gewandert und weiter durchs Moor nach Starnberg. Es war eine herrliche Frühlingswanderung bei bestem Wetter.
Am 3. Mai fuhren Tore und ich mit dem Zug nach Klais. Über Kaltenbach wanderten wir zur Ellmaualm. Nach einer Rast wanderten wir dann über den Wamberg auf teils matschigen aber meist aussichtsreichen Weg zum Eckbauer. Auf der Wiesenanhöhe östlich der Liftstation machten wir eine weitere Rast und beim Eckbauern kehrten wir ein. Über Vordergraseck stiegen wir dann nach Garmisch ab.
Am 17. Mai fuhr ich mit dem ersten Zug nach Griesen (816m, 8:20), um mal wieder die Schellschlichrunde zu gehen. Das Wetter war bestens und schon bald sah ich, dass es kaum Schnee mehr gab auf der Tour. Ich wählte wieder den Weg 242 für den Aufstieg und traf erst kurz vor dem Gipfel (2050m, 11:40 - 12:55) andere Wanderer. Nach einer langen Gipfelrast stieg ich in einer Stunde zur Schellalm ab (1480m, 13:55 - 14:40). Diese Alm bleibt einer meiner Lieblingsorte mit ihrer fantastischen Aussicht. Pünktlich zum Zug 15:43 war ich wieder am Bahnhof Griesen.
Am Himmelfahrtstag (21.5.) fuhr ich mit Michael im ersten Zug nach Lermoos (1020m, 8:35). Zuerst stiegen wir zur Tuftlalm (1500m, 9:35 -9:45) und nach einer kurzen Rast hinuaf zum Grünen Upps (1805m, 10:30). Kurz unterhalb war ein Lawinenkegel zu queren, im weiteren Anstieg zur Uppsspitze (2320m, 11:45) konnte der Schnee meist umgangen werden. Der Grat zum Danielgipfel (2340m, 12:00 - 12:45) war gut begehbar. Wir wählten den direkten Abstieg zur Tuftlalm (14:00 -14:40) und mussten bzw. durften einige Schneefelder queren. Beim Abstieg nach Ehrwald war ich vom neu gebauten Weg im steilen Tal überrascht, freudig. Den Bahnhof erreichten wir gegen 15:20.
Am 23.5. fuhren wir zu viert mit der BOB nach Lenggries (760m, 8:40) und fuhren von dort mit den Rädern über Anger nach Fleck. Hier begann der Anstieg auf der schmalen ashaltierten Strasse hinauf zur Röhrmoosalm (1100m, 9:40). Nach einer kurzen Pause kurbelten wir die geschotterte Almstrasse zur Roßsteinalm (1500m, 10:35 -11:00) hinauf. Wir wanderten südlich um den Roßstein herum und stiegen von Süden dann auf den Gipfel (1698m, 11:35 -12:10). Über die Terasse der Tegernseer Hütte hinweg gelangten wir zum Kraxelaufstieg zum Buchstein (1701m, 12:25 - 12:40). Auf der Terasse der Hütte gab es dann noch etwas zu trinken, ehe wir nach Norden teils im Schnee abstiegen, um dann wieder zur Roßsteinalm zu gelangen. Die Abfahrt nach Lenggries dauerte nur etwa eine halbe Stunde und so blieb Zeit für eine Einkehr im Eiscafe vor der Abfahrt des Zuges (15:21).
Vom 11. zum 13. Juni, bin ich mit Tore, mit welchem ich von Hamburg zurückgereist war, ins Zillertal gefahren. In Jenbach haben wir noch Christian vom Bahnhof abgeholt und sind dann zum Breitlahner gefahren. Von dort sind wir dann bei wechselndem Wetter zur Berliner Hütte aufgestiegen. Am Nachmittag haben wir dann beim Bau der neuen Terrasse geholfen. Am Freitag ruhten die Bauarbeiten und so wanderten wir hianuf zum Schwarzsee, der noch unter Eis lag. Am Nachmittag genossen wir einfach die Sonne.
Anemone auf dem Weg zum Schwarzsee
Am Samstag habe wir noch bis halb vier bei den Bauarbeiten geholfen und sind dann mit Andreas aus Berlin wieder zum Breitlahner abgestiegen. Andreas ist dann bis zur S Gauting mit uns mitgefahren.
An der Riedbergscharte
Nachdem das Wetter lange keine Bergtouren erlaubte, startete ich mit Andreas, Christoph, Gerd und Thomas am 12.7. in Mittenwald (910m, 8:30) zu den Arnspitzen. Am Ausgang der Leutaschklamm begannen wir den Aufstieg zur Riedbergscharte (1450m, 9:00 -9:15). Leider bezog es sich immer mehr auf dem weiteren Weg über den Riedkopf zu den Achselköpfen und begann leicht zu regnen als wir unter den Ostwänden der Gr. Arnspitze querten. Auf dem Gipfel der Gr. Arnspitze (2198m, 12:50 - 13:20) hörte es auf zu regnen und es kam sogar die Sonne wieder durch. So entschieden sich Gerd, Christoph und ich für die Grattour zur Arnplattenspitze, während Andreas und Thomas direkt nach Scharnitz absteigen wollten. Zügig kamen wir auf dem Grat voran und die Kletterpassagen machten uns keine Schwierigkeiten, die mittlere Arnspitze umgangen wir westlich. Auf dem Gipfel der Arnplattenspitze (2173m, 14:45 - 15:00) machten wir eine kurze Rast, ehe wir über den Hohen Sattel nach Scharnitz (967m) abstiegen,wo wir gegen 17:00 ankamen, kurz nach den anderen beiden.
Am 26.7. bin ich mit dem ersten Zug nach Mittenwald (906m, 8:30) gefahren und von dort über Scharnitz und die Scharnitzer Alm zur Gleirschklamm (1005m, 9:15) geradelt. Bis zum Fahrweg auf der Gleierschhöhe folgte ich dem markierten Weg, um dann einem Jägerpfad auf einer Waldschneise nordwärts zu folgen. Es geht erst steil bergauf und folgt dann einem Seitengrat. Auf knapp 1400m erreicht man einen Fahrweg, dem ich ostwärts zum Blutsgraben folgte. Östlich des Grabens führt ein Pfad, der in ca 1650m in den Graben hinein führt. Eine felsige Stufe überklettert man leicht und steigt dann in einfachem Gelände zum Grat hinauf (2070m, 11:30). In einer knappen Stunde auf dem aussichtsreichen Grat erreichte ich dann den Gipfel des Hohen Gleiersch (2491m, 12:30 -13:30). Auf dem markierten Steig ging es zügig hinab zur Amtsäge (1230m, 15:00 -15:50). Zuerst folgte ich dann dem Fahrweg im Gleierschtal, ehe ich auf dem Klammweg abbog, der mich zum Fahrrad zurück führte.(17:15)
Am 5.9. bin ich zum Arbeitseinsatz auf die Berliner Hütte gestiegen. Aufgrund von Zugverspätungen hatte ich erst den letzten Bus zum Breitlahner bekommen und konnte erst um 17:30 dort den Aufstieg beginnen. Drum sputete ich mich und war nach knappen zwei Stunden an der Hütte, pünktlich zum Abendessen. Am Sonntag war dann jedoch gleich Wandertag angesagt. Am Vormittag stiegen wir gemeinsam am Schwarzsee vorbei zum Eissee hinauf und weiter auf die Melkerscharte.
Am Nachmittag stieg ich dann von der Hütte (14:30) auf den Steinmanndl (2634m. 15:40 -16:00) im Roßrugg. Herllich ist von hier oben auf die Gletscher auf beiden Seiten des Grates.
Am 10.9. bin ich von der Berliner Hütte (2040m, 8:20) dann wieder zur Melkerscharte (2828m, 9:55 - 10:00) aufgestiegen. Der erste Abstieg in die Gungl musste aufgrund von Neuschneeresten vorsichtig geschehen. Doch bald ging es zügig hinab durch das schöne Tal. An der Maxhütte (1450m, 12:00 -12:30) machte ich Mittagspause, ehe ich nach Ginzling abstieg. Da bis zum nächsten Bus noch viel Zeit verblieb, wanderte ich noch talauswärts bis zum Tunnel, von wo ich mich ein Auto nach Mayrhofen mitnahm.
Am 19.9. fuhr ich mit Rita, Erica und Achim im ersten Zug nach Lermoos (1004m, 8:40). Vom Bahnhof geht es kurz zur Hauptstrasse hinunter und über diese hinweg und dann beginnt schon der Aufstieg in Richtung Wolfratshauser Hütte. Ein guter Pfad führt durch Wald und Wiesen den Berg hinauf. Blicke aufs Zugspitzmassiv und eine Vielzahl von Enzianen erfreuten uns hier. An der Wolfratshauser Hütte (1750m, 10:20 -10 :45) machten wir Pause. Über den Bergsteig stiegen wir an der Grubigstein-Hütte vorbei zum Grubigsteingipfel (2233m, 11:45). Dort beginnt der Gratweg über die Gartnerwand zum Gipfel der selben (2370m, 12:35 - 13:10). Über den neuen teils versicherten Steig stiegen wir nach der Mittagspause zum Sommerbergjöchle (2001m, 14:15) ab und von dort wieder aufwärts zum Gipfel der Bleispitze (2225m, 14:40 - 15:15). Über den Westgrat wanderten wir zum Mühlbergköpfl. Hier verlor sich der alte Pfad und wir stiegen weglos bis zum Fahrweg nach Bichelbach (1080m, 17:45) ab.
Am 26.9. bin ich nach Kufstein gefahren. Vom Bahnhof (480m, 8:05) bin ich durch die Altstadt schnell zum Waldrand gelangt. Über die Daxalm bin ich zügig zum Brentenjoch (1204m, 9:30) aufgestiegen. Von hier ging es zuerst ca. 100Hm auf einem Fahrweg ins Gaißbachtal hinunter, ehe ich zur Kaindlhütte (1285m, 10:05) aufsteigen konnte. Nun ging es auf einem rutschigen Pfad durch den Wald hinan zu den Felswänden und dem Einstieg des Widauersteigs. Auf dem leichten Klettersteig geht es durch die steilen Wände hinauf zum Gipfel des Scheffauer (211m, 11:55 - 12:25). Jetzt wählte ich den unmarkierten Pfad über die Hackenköpfe. Steigspuren und Steinmanndl führen einen über den teils sehr ausgesetzten Grat mit einigen leichten Kletterstellen. Über den Wiesberg und Kopfkraxen (ab letzteren wieder markiert) gelangte ich auf das Sonneck (2261m, 14:45 - 15;20). Herrlich sind von hier die Einblicke in die Wände des Hallstocks.
Der Abstieg ins Kaisertal begann sehr bequem, auf gutem Pfad ging es den grasigen Rücken zu den Gamskarköpfen hinunter. Ins Gamskar hinein und um den unteren Gamsgarkopf herum wird es nochmals felsig bzw, geröllig. Und dann geht es in unzähligen Serpentinen durch den Wald hinab bis zum Bettlersteig und auf diesem weiter nach Hinterbärenbad (830m, 17:20). Da auf der Hütte eine geschlossene Gesellschaft feierte, marschierte ich gleich auf dem Fahrweg das Tal hinaus. Beim Pfandlwirt (780m, 18:20 - 19-55) aß ich zu Abend, ehe ich in der Dämmerung nach Kufstein abstieg. Den Bahnhof erreichte ich gegen 19:45.
Am 3.Oktober sind Gerd, Christoph, Tobi und ich mit dem ersten Zug nach Mittenwald (906m, 8:30) gefahren. Mit den Fahrrädern ging es an der Isar entlang über Scharnitz, das Hinterautal und den Isarursprung zur Kastenalm (1200m, 9:50 -10:00). Da Tobi mit den nachkommenden Mountainbikern unserer Gruppe bis zum Hallerangerhaus fahren wollte, wanderten wir zu dritt weiter. Am Talende unterhalb der Hütte machten wir noch einmal eine Rast bevor wie in den Schatten der Speckkarspitze gelangten. Hier Kamen wir auch alle zusammen, so wanderten bzw, radelten wir parallel die letzten Minuten zum Hallerangerhaus weiter ( 1768m, 11:30). Von dort ging es für alle sechs, also auch mit Gerd2 und Dietmar, zu Fuß weiter. Für den Aufstieg wählten wir den Steig über den Nordwestgrat auf den Gipfel der Speckkarspitze (2620m, 13:05 -13:55). Wir genossen den Fernblick auf Hohe Tauern, Zillertaler, Stubaier, Innsbruck und das übrige Karwendel. Über den Westgrat stiegen wir ins Lafatscher Joch ab und wieder zum Hallerangerhaus. Auf der nun sonnigen Terrasse (15:10 -16:00) machten wir Kaffeepause und als der Schatten kam ging es wieder abwärts. Nach einer Stunde waren die Fahrräder ereicht, eine halbe Stunde später Scharnitz nach einer herrlichen Abfahrt an der Isar entlang. Gegen 18:00 waren wir wieder in Mittenwald, stellten unsere Räder in den Zug und gingen bis zur Abfahrt noch auf ein Bier in den Garten der Bahnhofswirtschaft.
Am 11.10. bin ich erst am späten Nachmittag mit dem Zug nach Saulgrub (12:07) gefahren und von dort nach Bad Bayersoien getrampt (12:15). Über Wiesenwege ging es zum Ammertal und auf einer steilen Treppe hinab zur Ammer an der Soiernmühle. Auf der anderen Ammerseite ging es wieder den Talhang hinauf und dann zuerst an der Abbruchkante entlang. Bald ging es wieder steil zur Ammer hinab, ein wenig an ihr entlang und wieder steil hinauf. Nach dem nächsten Abstieg erreicht man dann die Schleierfälle (13:20- 13:30). Von den Wasserfällen stieg ich wieder zur Ammerleite auf, am Kraftwerk Acherl kam ich nochmal ins Tal hinein, ehe ich über Waldwege zum Forsthaus Unternogg gelangte (14:40 -15:50). Nach der Rast wanderte ich zum Bahnhof Altenau (16:35).
Schleierfälle
Am Wochenende 5./6. November war das Touren- leiterwochenende des GOC. Am Samstag fuhren mit BOB und Bus zum Spitzingseesattel (1140m, 10:00) und stiegen von hier in einer knappen Stunde zur Schönfeldhütte auf. Wir ließen ein Teil des Gepäcks zurück und nutzen das herrliche Wetter für eine Bergtour auf Jägerkamp (1745m) und Aiplspitze (1758m). Über die Krottenthaler Alm und das Hohe Gatter wanderten wir zur Hütte zurück. Nach einem Kaffetrinken mit super Kuchen begannen wir mit unseren Aussprachen. Am Sonntag sind wir bei nebligen Wetter über Spitzingsattel, Obere Firstalm und Freudenreich Alm nach Neuhaus zum Bahnhof.
Am 12. November fuhren wir zur viert mit der Bahn zum Haltepunkt Langkampfen im tiroler Inntal (500m, 8.12). Nach einem kleinen Stop an der Bäckerei in Unterlangkampfen starteten wir den steilen Anstieg durch den herbstlichen Wald zur Höhlensteinalm (1233m, 10:00). Noch bis auf den Grat des Köglhörndl war der Weg schneefrei, aber auch bis zum Gipfel (1645m, 11:00 - 11:35) gab es kaum mehr als 5cm. Der auf Nordwest drehende Wind ließ die Gipfelrast nicht so lang werden. Wir stiegen wieder zur Höhlensteinalm ab, wanderten dann zur Jochalm und von dort auf dem alten Kammweg in Richtung Pendling. Sehr aussichtsreich führt dieser kaum noch markierte Steig im leichten auf und Ab bis er oberhalb der Karlaalm in den Fahrweg zum Pendling mündet. Über den Gipfel (1545m) kamen wir zum Kufsteiner Haus (14:00 - 14:50). In zwei Stunden stiegen wir wohl gestärkt über Kaltwasser und Dreibrunnenjoch zum Bahnhof Kufstein ab.
Am 22. November wollte ich mit dem ersten Zug in Richtung
Garmisch fahren. Aufgrund einer S-Bahnstörung erreichte ich aber Tutzing nicht
rechtzeitig und wartete dann 50 Minuten auf den zweiten Zug. nach Garmisch um
von dort nach Griesen zu fahren (830m, 9:20).
In einer halben Stunde erreichte ich vom Bahnhof aus über
Forstwege den Südanstieg zum Frieder. Mit der Sonne im Rücken stieg ich auf dem
schmalen Pfad den steilen Hang hinan. Am Friederspitzgipfel (2049m, 11:30) verweilte
ich nur kurz, um auf dem Frieder (2051m, 12:45 – 13:30) Mittagspause zu machen.
Hier traf ich Thomas aus Schwaz mit dem ich über die Friederalm zu seinem Auto
an der Ochsenhütte (825m, 15:20) abstieg. Er nahm mich dann bis Garmisch mit.
Leider hatte auch der Zug für die Rückfahrt eine halbe stunde Verspätung.
Auch am 6.Dezember begann die Tour aufgrund einer
Zugverspätung eine halbe Stunde später. Zu fünft starteten wir am Bahnhof
Ohlstadt (630m, 8:10). Über die Wankalm und das Rauheck stiegen wir auf den
Heimgarten (1790m, 11:35 – 12:00). Nach einer Rast im Windschatten der Hütte machten
wir uns auf den Weg über den Grat zum Herzogstand. Zum Glück stürmte es nur am
Gipfel so unangenehm. Es lag eine Spur auf dem Gratweg und der Schnee war
pulvrig. Auf dem Herzogstandgipfel (1733m, 13:30 -14:00) war es wieder windig
und wir rasteten im Pavillon. Über das Herzogstandhaus erreichten wir 15:30 den
Walchensee (800m), wo wir im Cafe die Tour ausklingen liessen.
Blick vom Heimgarten auf Ammersee und Starnberger See
Am 20.12 fuhr ich mit der Bahn nach Unterammergau. Da ich aufgrund zweier Stöungen im Bahnbetrieb erst gegen 14:15 ankam, entschied ich mich über Käpple in der Nachmittagssonne zum mittleren Hörndle aufzustei- gen. Es waren einige Skitourengänger, Schneeschuhwan- derer und Berg- wanderer unterwegs und alle schauten verwundert auf den Schlitten, den ich hinter mir den steilen Hang hinaufzog. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich den Gipfel (1496m, 15:50 -16:00). Auf dem Schlitten fuhr ich in den Sattel zum vorderen Hörndle hinab und dann zur Rodelbahn nach Kohlgrub. Weniger als eine halbe Stunde dauerte die Abfahrt bis zur Talstation des Sesselliftes und um 16:40 erreichte ich den Bahnhof von Bad Kohlgrub.
Am 28.12. fuhr ich einer GOC-Gruppe nach Obernberg am Brenner nach. Kurz nach 13 Uhr erreichte ich den Gasthof Spörr, quatierte mich ein und machte erstmal eine Erkundungstour zum und um den Obernbergeer See. Leider bezog es sich rasch, doch die Wolken blieben hoch. Am Abend traf ich dann die Gruppe.
Gegen 9:30 am 29.12. stiegen wir von Obernberg mit Schneeschuhen ins Fradertal hinauf. Schön war es durch das Hochtal zu wandern. Nur nachdem wir nach einer Rast den schützenden Wald verliessen, waren wir einem scharfen Wind ausgesetzt. An der Hochleger Alm suchten wir nochmlas Windschutz bevor über einen steilen und eisigen Hang zum Flachjoch (2124m) aufstiegen. Der widrigen Schneebedingungen wegen entschieden wir uns, auf den Gipfel des Hohen Lorenzen zu verzichten und folgten erst dem Grat nordwärts, um dann in weniger steilem Gelände wieder ins Fradertal absteigen zu können.
Am 30.12. stiegen wir bei blauen Himmel und Sonnenschein auf dem Fahrweg zum Obernberger See auf. An der Seebrücke (1596m, 10:15) legten wir die Schneeschuhe an und stiegen das Tal in Richtung Sandjoch hinauf. Auf einem Almplateau auf ca. 1800m verließen wir den Sommerweg und stiegen einer Vielzahl von Spuren folgend zum Grubenjoch (2196m) auf. Leider zog es sich immer mehr zu und auch wurde der Wind wieder unangenehm. Während die meisten Skitourengeher am Joch wendeten, stiegen wir noch zum Gipfel des Grubenkopf (2373m, 12:40-13:00). Während des Abstieges auf gleichem Weg begann es leicht zu schneien. Im Seegatshof legten wir eine Pause ein.